Neues Steuermodell für Splitting: SPD macht Reformvorschlag

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Die SPD fordert eine Steuerreform. In einem Leitantrag für den Bundesparteitag im Dezember macht die Partei Vorschläge für die Änderung des Ehegattensplittings.

So schlägt die SPD vor, dass das Ehegattensplitting ersetzt wird durch ein sogenanntes Familiensplitting mit einer Kinderkomponente. Ziel soll sein, dass Eltern die Familie und den Beruf nicht als Doppelbelastung empfinden, sondern vielmehr als doppeltes Glück.

Das klassische Ehegattensplitting sieht vor, dass die Einkommen der Ehepartner zusammen addiert werden und dann halbiert. Dieses halbierte Einkommen wird jeweils versteuert. Im Endeffekt hat ein Ehepaar damit den gleichen Steuersatz wie ein halb so hohes Einkommen eines Unverheirateten.

Das von der SPD vorgeschlagene Familiensplitting soll im Gegensatz dazu die Kinder in einer Partnerschaft zum Anknüpfungspunkt für eine steuerliche Begünstigung machen. Es sei dabei irrelevant, ob die Eltern verheiratet seien oder nicht.

Darüber hinaus sollen Alleinerziehende gezielt gefördert werden, damit diese mit ihren Kindern vom eigenen Einkommen besser leben könnten. Mittel zum Zweck sei dabei ein Steuerabzug anstelle des Entlastungsbetrags.

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Ali Özkan2013-11-12 14.10.57-2

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